Sternsingen
Am 6. Januar ist Dreikönigstag. Dieser Tag erinnert daran, dass zur Zeit der Geburt Jesu Sterndeuter aus Osten zu dem neugeborenen «König der Juden», dem König der Welt, kamen.
Diese Sterndeuter wurden später selber als Könige verehrt und bekamen sogar Namen: Caspar, Melchior und Balthasar.
Herzlichen Dank
Die Sternsinger konnten den stolzen Betrag von Fr. 2000.-- nach Hause tragen.
Dieser Erlös kommt den pfarreilichen Patenkindern in Peru sowie sozialen Projekten von Misio und den Jungendorganisationen Pfadi Hü, Blauring und Ministranten zugute.
Im Mittelalter war der Dreikönigstag eines der grössten Feste.
Die drei Sterndeuter-Könige wurden wichtige Schutzheilige für Reisende und Herbergen. Daher erinnern noch viele Namen unserer Restaurants an den Dreikönigstag: KRONE, STERNEN, MOHREN. Am Dreiköngstag war früher etwas los: Da gingen die Leute zur Kirche und kamen nach Hause mit Wasser, Weihrauch und Kreide. Mit Wasser und Weihrauch wurde das Haus symbolisch gereinigt bzw. ausgeräuchert. Mit Kreide haben sie sämtliche Haus-. Zimmer- und Stalltüren mit den Namen der Drei Könige beschriftet und der Jahreszahl dazu, also:
Caspar+Melchior+Balthasar, oder nur: C-M-B
Christus Mansionem Benedicat
Christus möge dieses Haus segnen
Caspar Melchior Balthasar
Auch in Hünenberg gehen Jugendliche verkleidet als Drei Könige von Haus zu Haus und von Wohnung zu Wohnung, um mit Kreide die Türen zu beschriften. Die drei Buchstaben «CMB» sind ein Gebet um Segen für dieses Haus, diese Wohnung; was neuen Mut für die Bewohner bringen will.
Hier können Sie eine Sternisnger-Gruppe hören:
Sinn und Zweck
Es sind viele Aspekte, welche dem Sternsingen einen Sinn geben:
Spenden
Von den Spenden, welche die Hünenberger Sternsinger erhalten, geht die Hälfte an die Pfadi, die Ministranten und den Blauring. Die andere Hälfte wird für karitative Zwecke (zum Beispiel Patenschaften in Peru, Terre des Hommes und Glückskette) auf ein spezielles Konto überwiesen.

