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Es ist ganz schön verwirrend mit Jesus! Widersprüchlich erscheint er uns und irgendwie unlogisch. Wir nennen ihn den Herrn und er bezeichnet sich als Diener. Er reitet als König in Jerusalem ein und wäscht kurz darauf seinen Schülern die Füsse. Er ist der Gekreuzigte und doch auch der Auferstandene. Er ist wahrer Gott und wahrer Mensch. Alles zugleich.


Und genau das trifft es wohl. Jesus ist nicht Entweder-Oder. Er ist alles zugleich. Wo wir einteilen und kategorisieren, da steht er darüber. Wo wir nach Eindeutigkeit streben, da ist er allen alles. Das ist erstmal schwer zu verstehen. Aber: „wenn du es verstanden hast, ist es nicht Gott“ (Augustinus). Gott ist grösser als unser Denken. Er sprengt mit seinem Sein unsere Logik.


Seit Januar steht in unserer Kirche dieses Kreuz. Andreas Boog, Roman Fuchs und Matthias Bellwald haben es aus dem Weihnachtsbaum gemacht. Mit einfachen Mitteln. Roh und rau ist es geblieben. Was ehemals mit vielen Kerzen auf den „holden Knaben im lockigen Haar“ hinwies, ist nun völlig „in seiner Gestalt entstellt“ (Jes 52, 14). Jetzt erinnert es an den, der sein Leben für uns gab. Er ist derselbe! „Seht, das Holz des Kreuzes, an dem gehangen das Heil der Welt“, singen wir am Karfreitag.


Krippe und Kreuz, Geburt und Auferstehung am dritten Tag. Das gehört zusammen. Das ist nur scheinbar gegensätzlich.
Jetzt, in diesen Tagen steht das Kreuz mitten in der Kirche – für Dich!
Es erinnert mich an die Widersprüchlichkeit meines Lebens, ja meiner ganzen Existenz. Es mag mich aber vor allem daran erinnern, dass Jesus das alles kennt. Er weiss, wie mir zumute ist. Er kennt meine Hoffnung und meine Angst. Er sieht meine Solidarität und er schaut auf meinen Egoismus.


• Wenn Du magst, komm zu IHM! Mach einen Besuch beim Kreuz.
• Du kannst hier eine Bitte formulieren.
• Du kannst dir einen konkreten Zuspruch holen.


Mehr musst du gar nicht machen. Einfach da sein reicht. Sprich ein kleines Gebet für Dich oder für andere.
Und wenn dir die Worte fehlen, dann mach das, was eine der grössten Beterinnen der Neuzeit tat. Die wurde gefragt, was sie denn sage, wenn sie bete. Ihre Antwort war: „Ich sage nichts. Ich schaue IHN nur an.“ (Theres von Lisieux).

 

Hier geht es zur Gebetsanleitung für daheim.