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Die Natur macht es uns vor – der Herbst ist die Zeit des Loslassens. Und sie zeigt es uns in den schönsten Farben und auf die vielfältigste Weise. Das durften wir auf unserer zweitägigen Wanderung im schönen Centovalli erfahren. Gestartet sind wir am Dienstagmorgen, 19. Oktober, früh am Morgen. Mit den öffentlichen Verkehrsmittel begaben wir uns auf den Weg nach Intragna. Dort, vor der schönen Kirche im Dorfkern, sind wir nach einem kurzen Impuls zu unserem Thema «Loslassen und Vergänglichkeit» losgewandert – über Stock und Stein, vorbei an hübschen Brücken und alten Tessiner Häusern, durch herbstliche Kastanienwälder. Beim ersten Halt bei der Kirche in Costa betete Christian mit uns und segnete die UnterWEGs-Wandergruppe. Steil ging der Weg weiter und nach rund 1000 Höhenmetern wurden wir mit fantastischen Ausblicken belohnt. In der eisig kalten und fast ein wenig düsteren Wallfahrtskirche «Madonna della Segna» in Monte Comino hielten wir Fürbitten und sangen ein Lied, bevor uns ein kurzer, lieblicher Weg zu einem herrlichen Grotto mit fantastischer Aussicht führte und ein verdienter Aperitivo auf uns wartete. Die Rückreise nach Intragna erfolgte mit dem Gondelbähnli und dem Zug, und nach einem kurzen Fussmarsch bezogen wir unsere Zimmer im Hotel «al Ponte Antico» in Golino, direkt am Fluss Melezza, der doch noch zwei Wagemutige zum Bade lud. Nach einem wunderbaren Tessiner-Nachtessen und guten Gesprächen legten wir uns zufrieden aber müde in unsere Betten.vreni und paul unterwegs 2021

Am nächsten Morgen stärkten wir uns am herrlichen Frühstücksbuffet für die zweite Etappe. Die Wanderung startete in Rasa hoch über Verdasio im Centovalli. Von dort führte uns ein steiniger Weg ins Dörfchen «Terra Vecchia» hinunter – einem Weiler, der noch in den 1970er-Jahren vom Zerfall bedroht war, in den letzten Jahren dank einer Stiftung nach und nach wieder aufgebaut wurde und heute unter anderem Projekte anbietet für Jugendliche aus speziellen Verhältnissen. Dank glücklichen Umständen durften wir den Ort, der nicht öffentlich zugänglich ist, sogar besichtigen. Danach hiess es, die Wanderschuhe nochmals richtig schnüren, die Wanderstöcke ausfahren und den anspruchsvollen Abstieg von Rasa nach Intragna unter die Füsse zu nehmen. Die Mühe lohnte sich. Wir erfreuten uns auf unserem Weg an vielen herbstlichen Naturschönheiten, die uns die Anstrengungen in den Knien etwas vergessen liessen. Nach ein paar Erinnerungsfotos bei der spektakulären Römerbrücke über den Fluss Melezza sowie einem letzten Aufstieg hoch nach Intragna, versammelten wir uns nochmals in der Kirche, um mit Gottes gutem Segen und voller Dankbarkeit die Heimfahrt zurück nach Hünenberg anzutreten. Es waren zwei wunderbare Tag mit einer harmonischen Reisegruppe und fantastischem Wetterglück. Gott sei Dank!

Für das UnterWEGs-Team
Nicole Barmet, Ursula Bünter und Christian Kelter

brückenbild unterwegs 2021 angepasst