wOrtwechsel

  • «wOrtwechsel – 21.09. bis 2.10.2020»

    Die wOrtwechsel gehen in die zweite Runde. Nach dem Erfolg in 2018 freuen wir uns sehr, Ihnen wieder interessante Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Sport, Kultur, Kunst sowie gemeindlichem und sozialem Leben für einen wOrtwechsel präsentieren zu können. Werden Sie selbst Gastgeberin oder Gastgeber für diese besonderen Wohnzimmergespräche.

  • «Die Idee»

    • Gastfreundschaft an wechselnden Orten pflegen
    • den Rahmen für einen gelungenen Dialog bereiten
    • Angebote für sinnvoll gemeinsam geteilte Zeiten setzen
    • Kontakte zu Nachbarn, Freunden, Bekannten vertiefen
    …das ist die Absicht der «wOrtwechsel». Dazu laden wir inspirierende Menschen aus Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur, Kunst, Kirche, gemeindlichem und sozialem Leben ein. Sie sind die Special Guests der Abende.


    Gelungene «wOrtwechsel» entstehen durch die Beteiligung folgender Personen:
    Gastgeber
    Sie öffnen ihre private Haustür und laden Freunde, Nachbarn, Bekannte, Verwandte etc. ein.

    Gäste
    Sie sind wesentlich für die «wOrtwechsel»! Sie werden zu diesem Abend von der Gastgeberfamilie eingeladen und lassen sich auf die besondere Gesprächsform ein. Sie bringen ihre Fragen, Vorstellungen und ihre Lebenserfahrung ein und prägen den Gesprächsverlauf des Abends mit.

    Inspirierende Menschen (Persönlichkeit/Special Guest)
    Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur, Kunst, Kirche, gemeindlichem und sozialem Leben sind die Inspiration für gute Gespräche in unkomplizierter Atmosphäre. Mit Eindrücken aus ihrer Arbeit, ihrem Leben und Engagement bereichern Sie die Tischrunde.

    Moderatoren
    Sie gestalten den Rahmen des «wOrtwechsel‘s» und führen durch den Abend.

    „Nicht aus Büchern, sondern durch lebendigen Ideenaustausch, durch heitere Geselligkeit müsst ihr lernen.“ Johann Wolfgang Goethe

    «Die Rolle der Kirche»

    Kirche ist mehr als ein Dienstleister für Gottesdienste und Rituale zu diversen Lebensereignissen. Mit «wOrtwechsel» möchte die Pfarrei Hünenberg der Gastfreundschaft und der Kommunikation Raum und Zeit geben. Den ehrlichen und kritischen Dialog eröffnen – auch als Kirche sich selbst gegenüber – und Wirklichkeiten schaffen, die Menschen gut tun und verbinden. Das ist der Auftrag, dem sich die Kirche stellt. Mit der Einladung zum offenen Dialog, zum Wortwechsel an wechselnden Orten.
  • So werden Sie Gastgeber/-in

    • Sie wohnen in Hünenberg.
    • Sie wählen Ihre Wunschpersönlichkeiten aus.
    • Sie bekommen bis spätestens Ende August Bescheid, wann und für wen Sie GastgeberIn sind.
    • Sie laden 8 bis 12 Freunde, Bekannte und Nachbarn zum «wOrtwechsel»ein.
    • Sie haben Platzprobleme oder fühlen sich unsicher, viele Personen in Ihrem zu Hause zu empfangen. Kein Problem. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
    • Sie werden rechtzeitig vor dem «wOrtwechsel» von der Moderatorin / dem Moderator kontaktiert.

    Fragen, die sich Ihnen vielleicht stellen

    Was ist, wenn mehrere GastgeberInnen sich für die gleiche Persönlichkeit interessieren? Geben Sie uns bei der Anmeldung auch eine zweite und dritte Wahl an. Das Los wird entscheiden.

    Muss Essen serviert werden? Auf keinen Fall. Ein paar Getränke und vielleicht etwas zum Knabbern reichen aus. Das Gespräch soll im Mittelpunkt stehen.

    Sie haben zu wenig Platz zu Hause, würden aber gern GastgeberIn sein? Rufen Sie uns an. Gemeinsam finden wir bestimmt eine Lösung.

    Absender Kirche – Muss ich über Gott oder meinen Glauben reden? Niemand muss, alle dürfen. Es geht um das, was Sie, die eingeladene Persönlichkeit und die anderen Gäste bewegt, inspiriert und interessiert.

    Wie lange dauert ein «wOrtwechsel»? Zwei bis zweieinhalb Stunden können als Richtschnur gelten. Es ist schade, tolle Gespräche zu unterbrechen. Das Zeitfenster der eingeladenen Persönlichkeit darf aber auch nicht überstrapaziert werden. Die Moderatorin / Der Moderator wird die Uhr im Auge behalten.

  • Unsere spannenden Persönlichkeiten 2020

    Jede Persönlichkeit hat sich zum Leitthema Gedanken gemacht. Das sind ihre Kurzantworten.

    «Wenn das Leben uns den Blinker stellt»

    Das sind ihre Antworten…

    Georges T. Roos

    Georges T. Roos

    Zukunftsforscher

    21. September 2020

    «Die Zukunft wird zu einigen Richtungsänderungen führen: Künstliche Intelligenz übernimmt viele Jobs; der Kampf gegen den Klimawandel fordert heraus; unsere alternde Gesellschaft muss gerecht finanziert werden.»


    Franz Julen Franz Julen

    Professioneller Verwaltungsrat

    22. September 2020

    In meiner Jugendzeit war meine berufliche Zukunft vorgezeichnet – Übernahme der elterlichen Touristenbetriebe in Zermatt. Es kam ganz anders. Warum? Wieso? Zufall? Göttliche Fügung?


     

    Bernd NillesBernd Nilles

    Geschäftsführer Fastenopfer

    23. September 2020

    Wir Menschen setzen heute zu viele Blinker, die Natur, Klima, Gesundheit, sozialen Zusammenhalt bedrohen. Zugleich leiden viele darunter und sehnen sich nach Alternativen. Was kann jeder von uns dagegen tun und ein Hilfswerk wie Fastenopfer?


     

    Werner GretenerWerner Gretener

    aktiver Hünenberger Pensionär

    23. September 2020

    In jungen Jahren habe ich meinen Traumberuf wegen einer Allergie aufgeben müssen. Das Umpolen und Ankommen im neuen Beruf brauchte Zeit und Geduld. Aber es hat sich gelohnt.


     

    Denise HürlimannDenise Hürlimann

    Psychotherapeutin mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie, Psychoonkologie und Notfallpsychologie

    24. September 2020

    Wenn das Leben uns den Blinker stellt, sind das Veränderungen, welche wir als Chance sehen können. Wie schaffen wir es, solche Chancen für uns zu nutzen? Was bringen wir dazu mit und was kann uns dabei helfen?


     

    Marco SchneiderMarco Schneider

    CEO Keep Cool AG

    25. September 2020

    Das einzige, was uns bleibt, ist das gelebte Leben! Und… wir suchen es uns nicht aus… es kommt von alleine.


     

    Martin MendelMartin Mendel

    Bestatter, ehemaliger Polizist

    28. September 2020

    Irgendwann muss ich mein Leben in die Hände anderer geben… Wenn ich nicht mehr kann – wer dann…? Der Tod ist nichts Schreckliches – nur die schreckliche Vorstellung macht ihn furchtbar.


     

    Patricia MorceliPatricia Morceli

    Langstreckenläuferin, Dipl. Masseurin und Mutter

    28. September 2020

    Am Liebsten laufe ich gerade Strecken. Da fühle ich mich wohl und weiss meistens, was auf mich zukommt. Immer wieder wird uns der Blinker gestellt. Manchmal rechts, das nenne ich die schönen Blinker und manchmal links, das nenne ich den Blinker, der uns vor Herausforderungen stellt. Lernen und profitieren darf man zum Glück von allen drei Richtungen. Zurzeit steht mein Blinker eher links, da Entscheidungen anstehen, die ich noch nicht ganz wahrhaben möchte. Ich gebe alles, was in meiner Macht steht, um wieder geradeaus zu laufen.


     

    Sven FurrerSven Furrer

    Komiker, Referent und Moderator

    29. September 2020

    Mit einer sechsköpfigen Familie und einer beruflichen Laufbahn, die einem Slalomlauf ähnelt, läuft mein Lebensblinker heiss!


     

    Helen BircherHelen Bircher

    Gelernte Holzbildhauerin und 63-fache Unihockey Nationaltorhüterin

    29. September 2020

    Egal auf welchen Weg mich das Schicksal führt, ob der Weg leicht, steinig, ein Umweg oder unüberwindbar ist. Mit der richtigen Einstellung ist jeder Weg machbar.


     

    Martin AndermattMartin Andermatt

    Fussballtrainer, Ausbildner und GF Sport

    30. September 2020

    Wenn du eine neue Herausforderung erhältst. Sich über Lösungen zu unterhalten ist viel spannender, als ständig über Probleme zu sprechen.


     

    Hanspeter WaltiHanspeter Walti

    Psychiater und Musiker

    30. September 2020

    Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen (Aristoteles). Leben zwischen Selbst- und Fremdbestimmung - eine Herausforderung!


     

    Olivia RöllinOlivia Röllin

    Moderatorin und Redaktorin bei der Sternstunde Religion im SRF

    1. Oktober 2020

    Von Nietzsche kennt man den Ausspruch: «Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.» Ich frage mich, kennt ‘das Leben’ denn unser Ziel? Und sollten wir ihm darin vertrauen? Weshalb eigentlich?


     

    Manuela LeemannManuela Leemann

    Juristin, Politikerin

    2. Oktober 2020

    Mit 16 lenkte mich das Leben auf eine holprige Strasse mit Hindernissen. Doch auch auf dem ungewollten Weg gibt es schöne Aussichten, nette Mitfahrende und wieder neue Abzweigungen.