Vergangene Anlässe

Flickr.com | Poisson Lucas | speeeeeeedFussball, Unihockey, Leichtathletik – viele sind sportlich sehr aktiv und teils auch recht erfolgreich. Wir sind es gewohnt, uns schnell und unkompliziert zu bewegen. Aber was wäre, wenn sich das Leben plötzlich ändert? Wenn man durch einen Unfall oder eine Krankheit Paraplegiker wird und von da an auf einen Rollstuhl angewiesen ist? Was ändert sich – und was bleibt gleich?

Elisabeth Mettler aus Hünenberg hat diese Erfahrung gemacht und im Rahmen eines Ateliers Oberstufenschülern von ihrem Leben im Rollstuhl erzählt. Und ziemlich schnell haben wir gemerkt, wie vielfältig, erfüllt und vor allem sportlich es ist. Wir erfuhren von der ersten Zeit nach ihrem Unfall und der Herausforderung mit der neuen Situation umzugehen, auf einen (damals noch sehr schweren) Rollstuhl angewiesen zu sein. Aber bald schon packte sie der Drang, wie vor ihrem Unfall wieder sportlich aktiv zu sein. So begann sie mit Leistungssport, machte Wettrennen über verschiedene Distanzen und spielte sehr erfolgreich Tischtennis. Viele Medaillen und Trophäen von Weltmeisterschaften und sogar den Olympischen Spielen zeugen von ihrem Erfolg.

Eins wurde in ihren Erzählungen ganz deutlich: Ihr Leben auf vier Rädern hat für Elisabeth Mettler eine hohe Qualität und ihre Freude am Leben ist ungeschmälert.
Aber wie fühlt es sich nun an, auf vier Rädern unterwegs zu sein? Die Jugendlichen konnten – wenigstens für eine kurze Strecke – selbst diese Erfahrung machen. So ging es gemeinsam nach draussen vor den Einhornsaal, wo jeder eine Runde im Rollstuhl drehen konnte.

Bild: flickr.com | Poisson Lucas | speeeeeeed (CC BY-NC 2.0)