Vergangene Anlässe

2017 10 kirchenchorreise

 

«Wohin wohl die Reise geht?»

Ausser den drei Organisatorinnen waren am Samstagmorgen, 23. September 2017 alle Chormitglieder gespannt wie Regenschirme, wohin Wendelin Murer von Murer Reisen uns wohl hin chauffieren würde.
Pünktlich um 8 Uhr konnte er abfahren, schon bald stellte man fest: die Fahrt ging Richtung Norden. Bei wunderschönem Wetter überquerten wir bei Waldshut den Rhein und einige vermuteten richtig: da wir die Notenblätter im Handgepäck bei uns hatten – war unser erstes Ziel: St. Blasien. Schon vom Car aus konnten wir die grosse Rundkuppel des Domes erkennen und danach aus der Nähe bestaunen. 

Allererstes Ziel in St. Blasien war aber das Hotel Dom, es war ja Kaffeezeit!
Dazu gab es fein duftende Gipfeli und natürlich erste Smalltalks in den kleinen Tischrunden.

«Im Dom zu St. Blasien»

Schon bald wurden wir von Herrn Schmidle zu einer Führung durch den Dom erwartet. Beeindruckende Zahlen bestätigten das, was unsere Augen schon festgestellt hatten: der Dom ist ein einmalig schönes, imposantes Gebäude mit seinen 64 m Höhe und der grössten Rundkuppel nördlich der Alpen. Auch die Akustik war Thema: wenn ein Chor bei der Orgel singt, braucht der Ton sieben Sekunden, bis er im Rundbau verhallt. So entschieden wir uns auf seinen Rat hin, in der Mitte des Rundbaus zu singen. Die Lieder, besonders das „Amen siya kudumisa“, erfüllten den Raum wunderschön. Der Text von Dorothee Sölle, ausgewählt und vorgetragen von Roman Truttmann, trug das Seine zu einer andächtigen Mittagsbesinnung bei. Sie erfreute die anwesenden Besucher, ihr Applaus war ihr Dank an uns.

«Gutes für den Leib»

Da es schon Mittagszeit war hiess es einsteigen und weiter fahren. Nach kurzer Fahrt zweigte der Chauffeur rechts ab und fuhr auf einer schmalen Landstrasse weiter bis zum schön gelegenen Rest. Tannenmühle in Grafenhausen. Ein feines, reichhaltiges Mittagessen war für uns zubereitet. In der Umgebung des Restaurantes hatten wir dann Gelegenheit zu einem kleinen Verdauungsspaziergang und die Besichtigung verschiedener Sehenswürdigkeiten.
Nur kurz ging es weiter an den Schluchsee ins Hotel Auerhahn in Aha. Eine grosse Auswahl an feinen Dessertköstlichkeiten war bereitgestellt. Welch ein Genuss! Wiederum blieb uns etwas Zeit um am Schluchsee etwas zu flanieren und Gedanken auszutauschen.

«Freiburg»

Nun waren natürlich immer noch nicht alle Reisezielgeheimnisse gelöst. Die Fahrt ging weiter durch das Höllental via Himmelreich nach Freiburg im Breisgau. Dort blieb uns nur kurz Zeit für den Zimmerbezug – schon ging es weiter zum Nachtessen. Der Weg führte uns durch die wunderschöne Altstadt an den Domplatz zum Restaurant. Das Essen war wiederum sehr fein und die Gesprächsstoffe reichlich, wie der Geräuschpegel verriet! Eines war jetzt sicher: Hunger hatte niemand mehr.

«Ein Chor im Nachtleben»

Das Nachtleben wurde dann sehr unterschiedlich genossen. D.h. aber nicht, dass Diejenigen, die sich zuerst auf den Heimweg machten auch zuerst dort ankamen. Zu verführerisch waren die verschiedenen Lokale am Weg! Am Sonntagmorgen wurde dann Verschiedenes ausgetauscht: ein lauschiger, mediteran anmutender Innenhof wurde als Geheimtipp weitergegeben. Eine Pizzeria war ein weiterer Ort, wo man sich aufgehalten hatte und auf die zwei Geburtstagskinder vom Sonntag anstossen wollte, usw. Welches nun die richtige Zimmernummer war? Das war nicht allen klar - jedenfalls konnten alle sagen: es war ein wunderbar unterhaltsamer Abend.

«Grenzgänger»

Nach dem Frühstück am Sonntagmorgen - welche Ueberraschung - verweilten wir nicht in Freiburg, die Reise ging weiter und nun ertönte auch das gemeinsam gesungene „happy birthday“! Die Fahrt ging über die fruchtbare Rheinebene mit ihren speziellen Maistrockengestellen, den riesigen Rheinschleusen – nach Colmar! Jetzt waren alle Reisegeheimnisse gelöst! Irrtum!
Es war nicht eine Stadtführung herkömmlicher Art geplant – sie fand auf dem Stadtzügli – oder anders gesagt – dem petit train statt. Zum grossen Vergnügen und Plausch von Allen! Die Rundfahrt zeigte uns die einfach überwältigenden Einblicke in die kleinen Gassen, die unvorstellbar kreativ dekorierten Häuser, geschmückt von wunderschönen Blumenkombinationen! Genuss pur!

Der Genuss wurde noch auf einer anderen Ebene gepflegt: nach Zeit für einen Apéro ging es weiter in ein Restaurant: feiner Salat, ebenso feiner Flamkuchen und zur Abrundung ein Nougateis erfreuten unsere Gaumen!

Jetzt blieb Zeit für die einzelnen Vorlieben: flanieren im Park, Stippvisite in petite venice, ein Flohmarkt waren nur einzelne Möglichkeiten.

«Zurück in Dankbarkeit»

Pünktlich um 15.30 Uhr trafen Alle am vereinbarten Ort ein und machten sich auf den Weg Richtung Bus. Danach ging es zurück Richtung Schweiz. Für Einige waren die Entdeckungen des Tages Thema, für Andere die Landschaft und nochmals Andere holten den Mittagsschlaf nach.
Grosser Dank gehört den drei Organisatorinnen: Andrea Bamert, Astrid Kellenberger und Rita Frosio! Sie haben „den Nerv“ des Chores voll und ganz getroffen! Ebensolcher Dank gehört auch Wendelin Murer, dem kompetenten Chauffeur. Er hat zum Gelingen der Reise einen sehr angenehmen Beitrag geleistet. Auch grossen Dank an Alle, die an der Reise teilgenommen haben. Ihr Lachen und Humor waren ebenso wichtig wie das gute Wetter. Zum grossen Glück mussten die Regenschirme nie ausgepackt werden.

Wo man singt … da lass dich ruhig nieder, böse Menschen kennen keine Lieder!
Das hat sich total bewahrheitet! Es war ein rundum schönes Wochenende! Ein Erlebnis, das uns für die nächsten Projekte stärkt und zusammenschweisst.

«Interesse geweckt?»

Falls Sie bei uns mitsingen möchten – bei allen Stimmen würden neue Sänger oder Sängerinnen herzlich willkommen geheissen. Wir proben jeweils am Dienstag um 20 Uhr im Musikprobelokal, Schulhaus Ehret C in Hünenberg.
Wir würden uns freuen!

Für den Kirchenchor Hünenberg: Edith Fuchs