Vergangene Anlässe

 

Die gespannte Ruhe im Saal zeugte von der hohen Aufmerksamkeit und Betroffenheit der Anwesenden. Pater Martin Werlen vermochte mit seinen Worten zu bewegen und zu ermutigen. Am Beispiel des Gleichnisses vom Barmherzigen Samariter mahnte er, dass Toleranz als Haltung eines Christen zu wenig ist. Toleranz ist noch keine Liebe. Vielmehr braucht es die liebevolle Zuwendung zu den Menschen, die quasi ‚unter die Räuber gefallen sind', wie im Gleichnis. Er spielt damit auf den aktuellen Zuger Skandal an aber auch auf innerkirchliche und gesellschaftliche Themen, die einer Kirche bedürfen, „die mit den Menschen geht" und eben das „Heute im Blick" hat, wie sein aktuelles Buch titelt.

Es gab viele Beiträge und Statements in der anschliessenden Fragerunde. Und auch in den Gesprächen beim Apéro, finanziert von der VKKZ (Vereinigung der Katholischen Kirchgemeinden des Kantons Zug)und ausgeschenkt vom Hünenberger Blauring, wurde die Hoffnung deutlich, dass kirchlich etwas in Bewegung kommen kann. Der Abend hat tatsächlich „Staub aufgewirbelt"!