Der konfessionelle Religionsunterricht in der Schule will Schülerinnen und Schülern Orientierung in der eigenen Religion bieten, sie auf ihrem religiösen Weg begleiten und in ihrer religiösen Mündigkeit fördern. Der konfessionelle Religionsunterricht soll einen Beitrag zum Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule sowie zur Schulkultur leisten.
Religion ist Teil unserer Lebenswelt
Auch wer in einer nicht-religiösen Familie aufwächst, begegnet im Alltag vielfältigen religiösen Symbolen, Gebäuden, Ritualen, Lebensweisen und Überzeugungen. Religion prägt unsere Gesellschaft und Kultur. Der konfessionelle Religionsunterricht dient der Reflexion des eigenen Glaubens (Überzeugungen) in der pluralen Welt und will weder missionieren noch den Glauben einüben. Er ist primär ein Bildungsangebot und somit religionskundlich ausgerichtet. In diesem Rahmen können sowohl religiös distanzierte als auch kirchennahe Schülerinnen und Schüler vom konfessionellen Religionsunterricht profitieren und etwas lernen. Er ist Teil des diakonischen Auftrags der Kirche und trägt zu einer Erziehung und Bildung zugunsten einer menschenfreundlichen Gesellschaft bei.