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Hochzeit

Ich brauche dich!

Der Mensch ist kein Wesen, das gerne alleine ist. Er braucht das Gegenüber, das «Du», um dadurch erst zum «Ich» zu werden. Diese Erfahrung machte auch der biblische erste Mensch Adam. Obwohl Gott ihm alle Tiere zur Seite stellte, waren sie keine Hilfe, die ihm entsprach. Erst mit der Erschaffung der Frau, des direkten Gegenübers, fand der erste Mensch eine passende Ergänzung. Dies stellte er fest mit den Worten:
«Das endlich ist Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch. Frau (Ischa) soll sie heissen, denn vom Mann (Isch) ist sie genommen.» (Gen 2,23)

Dieses grundsätzliche Verlangen nach einem Partner ist im Menschen tief verankert und hat sich bis heute gehalten. Aus diesem Grund würdigt die katholische Kirche den Bund fürs Leben zwischen Mann und Frau und erhebt ihn zum Sakrament in der Ehe. In der kirchlichen Trauung bekunden die beiden Partner in aller Öffentlichkeit ihren Willen, ihr restliches Leben gemeinsam verbringen zu wollen - in guten, wie in schweren Zeiten. Weil eine solche Bekundung nicht selbstverständlich und auch nicht immer leicht ist, wird Jesus Christus Teil dieses sakramentalen Bundes - als Freund und Helfer, als Begleiter und Mahner geht er gemeinsam mit den Ehepartner diesen Weg.

Traut euch!

Möchten Sie heiraten? Dann unterstützen wir Sie gerne, damit Ihre Feier ein Fest mit Tiefgang wird. Deshalb haben wir Ihnen hier nützliche Informationen zusammengestellt, die Sie auch gesondert in dieser Broschüre noch einmal herunterladen können: Wir trauen uns!

  • Was bedeutet die kirchliche Trauung?

    Die drei Landeskirchen in der Schweiz gehen davon aus, dass die Liebe zwischen Mann und Frau der Grund der Ehe ist. Die Partner geben mit ihrem Eheversprechen im Gottesdienst dem Wunsch Ausdruck, so aneinander zu handeln, wie Gott am Menschen handelt. Sie möchten, dass ihre Ehe für sie selbst und für die Mitmenschen ein Zeichen der Liebe Gottes ist, und bekennen sich in aller Öffentlichkeit dazu. Mit der Eheschliessung steht eine Partnerschaft auf einer neuen rechtlichen Grundlage, was ihr eine grössere Verbindlichkeit verleiht. In der kirchlichen Trauung bringt das Paar zum Ausdruck, dass es zum Gelingen der Ehe auf die Hilfe Gottes, seinen Segen über die Beziehung und die Unterstützung durch Verwandte, Bekannte und der Gemeinde angewiesen ist. Wohl alle, die heiraten, suchen nach einer von gegenseitigem Vertrauen und Respekt geprägten Beziehung, in der sich die Eheleute als Individuen und als Paar entfalten können. Zugleich weiss aber auch jeder Mensch, wie zerbrechlich Beziehungen sind und wie oft sie sich verändern. Deshalb bitten die Brautpaare bei der kirchlichen Trauung um den Segen Gottes und vertrauen darauf, dass Gott sie in ihrem ehelichen Zusammenleben begleitet.

  • Voraussetzungen

    Die zivile Trauung geht vor. In der Schweiz können nur Paare kirchlich getraut werden, die ihre Ehe bereits auf dem Zivilstandesamt geschlossen haben. Die Pfarrperson, welche die Trauung leitet, ist verpflichtet, zuvor das Dokument des Standesamtes (Familienbüchlein) einzusehen. Folgende Dokumente brauchen Sie für die Anmeldung zur katholischen Trauung:
    Ehedokumente: Sie werden im Pfarramt des Wohnortes des/der katholischen Partners/ Partnerin ausgefüllt. Diese füllen wir gemeinsam mit Ihnen aus.
    Taufschein: Ein aktueller Auszug aus dem Taufbuch der Taufpfarrei mit Firmdatum und Ledigenstatus. Bitten Sie das Pfarramt Ihrer Taufpfarrei, Ihnen den entsprechenden Taufschein zuzusenden und bringen Sie ihn zum Gespräch mit uns mit.
    Kopie des Ziviltrauscheines: Senden Sie uns bitte eine Kopie des Ziviltrauscheins nach der Ziviltrauung oder bringen Sie diese zur kirchlichen Trauung mit.

  • Die konfessionsverbindende Ehe

    Bei mehr als der Hälfte der Hochzeitspaare in der Schweiz haben Mann und Frau nicht dieselbe Konfession. Die konfessionsverbindende Ehe (z. B. zwischen einer reformierten Frau und einem katholischen Mann) ist somit für viele eine Selbstverständlichkeit. Die Landeskirchen erkennen die Trauungsformen gegenseitig an. Auf Wunsch der Brautleute können sich Pfarrer der katholischen und der reformierten Kirchen gemeinsam an einer Trauung beteiligen. Es ist aber auch möglich, dass ein einzelner Pfarrer diese Trauung durchführt, auch wenn keine Pfarrperson der anderen Konfession mitwirkt. Voraussetzung für eine kirchliche Trauung ist die Mitgliedschaft eines Partners in der reformierten oder katholischen Landeskirche. Was der Volksmund als «ökumenische Trauung» bezeichnet, ist leider keine echte gemeinsame Trauung. Das Brautpaar muss zwischen den verschiedenen Formen entscheiden. Wenden Sie sich in jedem Fall frühzeitig an uns resp. an das ev.-ref. Pfarramt. Dort werden Sie über die Einzelheiten informiert.

  • Die interreligiöse Ehe

    Interreligiöse Ehen gehören heute in der Schweiz zum Alltag. Brautpaare mit unterschiedlicher Religionszugehörigkeit (z. B. Muslim – Christin) heiraten aber meist nur zivil. Eine religiöse Trauzeremonie, in der zwei Religionen gleichberechtigt berücksichtigt werden, ist nicht möglich. Die Kirchen ermutigen statt dessen die christlichen Partner, ihre Glaubensüberzeugung zu leben und diejenige des Gegenübers zu achten. Auf dieser Basis ist, wenn ein gemischt-religiöses Paar dies wünscht, auch eine christliche Trauung möglich. Die Achtung der anderen Religion kann in der Trauliturgie ausgedrückt werden und auch dadurch, dass ein Vertreter der anderen Religion mitwirkt.

  • Eheschliessung und Familiengründung

    Da die Heirat oft ein Schritt zur Familiengründung ist, oder bereits Kinder da sind, kommen manchmal bei der Hochzeit auch Fragen nach dem (späteren) religiösen Leben als Familie ins Blickfeld: In welcher Konfession respektive Religion sollen allenfalls die Kinder erzogen werden? Wir ermutigen sie als überzeugte Christen dafür einzutreten, dass ihre Kinder in Ihrem eigenen Glauben getauft und erzogen werden. Dabei ist zu bedenken, dass die Entscheidung über Taufe und religiöse Erziehung Recht und Pflicht beider Eltern zu gleichen Teilen ist. Die Überzeugung des einen Partners darf die Ehegemeinschaft nicht gefährden. Daher ist es sinnvoll, dass Brautleute sich vor der Eheschliessung klar werden, in welcher kirchlichen Bindung sie ihre Kinder erziehen wollen. Entscheiden sollen sie letztlich nach ihrem Gewissen.

  • Scheidung und Wiederverheiratung

    Dass heute viele Ehen geschieden werden, ist eine Realität, die nicht verdrängt werden soll. Beziehungskrisen und gescheiterte Partnerschaften stellen für die Kirchen kein Tabuthema dar. Uns ist es als Seelsorgende ein Anliegen, Ratsuchende zu begleiten. Wir möchten dabei helfen, schmerzhafte Erfahrungen zu verarbeiten, Vergebung zugesprochen zu bekommen und Neuanfänge zu wagen. Das Thema Wiederverheiratung nach Scheidung wird aber konfessionell unterschiedlich beurteilt: Für die reformierte Kirche gilt eine weltlich geschiedene Ehe als aufgelöst. Einer erneuten Trauung steht deshalb nichts im Wege. Im Traugespräch sollte aber gemeinsam nach einem Weg für das Gelingen der neuen Ehe gesucht werden. Die christkatholische Kirche traut auch Geschiedene. Sie spricht ihnen damit die Vergebung von Jesus Christus zu und öffnet die Möglichkeit zu einem neuen Anfang. Sie trägt damit der Tatsache Rechnung, dass die Ehe auch eine irdisch-menschliche Einrichtung ist, der Gefahr des Scheiterns ausgesetzt. Nach römisch-katholischer Auffassung ist die Ehe unauflöslich; darum gibt es im Grunde keine Scheidung. Eine kirchliche Wiederverheiratung ist nicht möglich. Uns ist es als Seelsorgende wichtig, Sie auch in dieser Situation zu begleiten. Daher das Folgende:

  • Die kirchliche Segensfeier

    Vielleicht können Sie nicht kirchlich heiraten, weil ein Ehehindernis (z. B. Scheidung) besteht. Vielleicht wünschen Sie (noch) keine sakramentale Trauung, wollen aber dennoch den Segen Gottes für Ihre Partnerschaft erbitten. In diesem Fall können Sie die Form der Segensfeier wählen, die ebenfalls sehr feierlich und würdevoll gestaltet werden kann. Bitte nehmen Sie auch dafür Kontakt mit uns auf. In der Feier Ihrer Trauung begleitet Sie aus unserer Pfarrei: Christian Kelter, Diakon und Gemeindeleiter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
    Mit Ihnen zusammen bereiten wir die Trauung vor und feiern sie in würdigem und individuellem Rahmen. Zur Wahl des Ortes der Trauung beachten Sie bitte unser Merkblatt zu den kirchlichen Räumen in Hünenberg sowie das Gebürenreglement.

Gebührenreglement

Wir freuen uns, dass Sie sich für eine Hochzeit in unserer Pfarrkirche, der Kirche St. Wolfgang oder der Weinrebenkapelle interessieren. Bitte beachten Sie dazu folgendes Gebührenreglement.

  • Hochzeit eines Paares mit Wohnsitz in Cham-Hünenberg:

    • Pfarrkirche und St. Wolfgang: gratis
    • CHF 100.00 für Sakristan/in
    • Weinrebenkapelle: CHF 150.00 (Diese gehört den Chäppeligenossen!)
    • CHF 150.00 für Sakristan/in
    • evtl. CHF 10.00 für Ministranten
  • Hochzeit eines auswärtigen Paares:

    • Pfarrkirche und St. Wolfgang: CHF 100.00
    • CHF 100.00 für Sakristan/in
    • Weinrebenkapelle: CHF 150.00 (Diese gehört den Chäppeligenossen! Nur für Chäppeligenossen gratis)
    • CHF 150.00 für Sakristan/in
    • evtl. CHF 10.00 für Ministranten
  • Hochzeit von ganz reformiertem Paar durch reformierte/n Pfarrer/in:

    mit Wohnsitz in Cham oder Hünenberg:

    • Pfarrkirche und St. Wolfgang: gratis
    • CHF 100.00 für Sakristan/in
    • Weinrebenkapelle: CHF 150.00 (Diese gehört den Chäppeligenossen!)
    • CHF 150.00 für Sakristan/in
  • Hochzeit von ganz reformiertem Paar durch reformierte/n Pfarrer/in:

    ohne Wohnsitz in Cham oder Hünenberg:

    • CHF 100.00 für Kirchenbenützung (alle)
    • CHF 100.00 für Sakristan/in
    • Weinrebenkapelle: CHF 150.00 (Diese gehört den Chäppeligenossen!)
    • CHF 150.00 für Sakristan/in

Für weitere Informationen oder eine Reservation wenden Sie sich bitte an unser Sektretariat.

Merkblatt zur Hochzeit in der Weinrebenkapelle

Die Weinrebekapelle ist eine private Kapelle und im Besitz der Chäppeligenossen Hünenberg. Sie wurde 1771 geweiht und es sind 13 Familien aus dem Dorfe Hünenberg an der Kapelle beteiligt.
Da es sich um eine private Kapelle handelt, gelten besondere Bedigungen (siehe PDF).

Mehr Infos zur Genossenschaft und der Kapelle: Weinrebenkapelle | Hünenberg

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Merkblatt Weinrebenkapelle

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Firmung als Chance

Wir glauben: Wir müssen Gott nicht zu den Menschen bringen. Er ist schon da!
Wir helfen Menschen, Gott und sein Wirken in ihrem Alltag zu entdecken. Das kann nicht von oben nach unten geschehen (hierarchisch). Dies kann nur in völliger Freiheit und Mündigkeit erfolgen. Wir glauben jedes Sakrament ist ein Geschenk Gottes an uns.

  • Bist du noch unsicher, ob du dich firmen lassen möchtest? Hier findest du ein paar Gründe.

    • Du freust dich darauf, deine alten Schulkolleginnen und -kollegen zu sehen und mit ihnen ein paar interessante Stunden zu verbringen.
    • Du stehst an der Schwelle vom Jugendlichen zum Erwachsenen und möchtest diesen Übergang mit deiner Familie und Freundinnen und Freunden feiern.
    • Du bist bereit zu mehr Selbständigkeit und Verantwortung und freust dich auf eine Beziehung zu deinen Eltern auf Augenhöhe.
    • Du möchtest besser verstehen, wie der Glaube im Alltag und in Beziehung Orientierung geben kann.
    • Du weisst, dass es nicht einfach(e) Antworten gibt auf die grossen Fragen des Lebens, aber du hast Lust, mit anderen darüber zu diskutieren und auszutauschen.
    • Bei uns hast DU Platz! - Ob gläubig, interessiert oder eher kritisch.

Was bedeutet Firmung?

Firmung leitet sich vom lateinischen Wort «confirmatio» ab und kann übersetzt werden mit Stärkung für den Lebensweg bzw. Bestätigung des Glaubens.

Mit der Firmung bestätige ich, dass ich bereit bin, als junger Erwachsener Verantwortung für mein Leben als Christ zu übernehmen. Ich setze mich, dort wo ich bin, für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Natur ein. Ich stehe für meine Werte und für meine Talente ein.

Firmung will zeichenhaft ausdrücken, dass Gott zu mir ganz persönlich «JA» sagt. Er sagt «JA» zu mir mit meinen Fähigkeiten, Eigenheiten, Talenten und Grenzen.

Diese Stärkung hilft mir, mich und andere anzunehmen und meine Begabungen in den Dienst von etwas Grösserem zu stellen. Gott gibt mir seine Kraft, Schutz und Segen.
Wir laden dich ein, im kommenden Jahr mit gleichaltrigen deine Firmung zu feiern. Du stehts an der Schwelle zu einem neuen Lebensabschnitt.

Das Erwachsenen-Werden passiert jedoch nicht an einem Geburtstag, sondern ist ein längerer Prozess. Die Firmvorbereitung bietet die Möglichkeit, dich mit den unterschiedlichsten Fragen rund um deinen Lebensweg auseinander zu setzen:

  • Wer bin ich und was ist mir wichtig im Leben?
  • Was macht mich echt lebendig und glücklich im Leben?
  • Wie finde ich meinen Platz und Beitrag in der Welt?
  • Welche Impulse können mir mein Christ-sein, meine Beziehung zu Gott und das Beispiel von Jesus Christus geben?

Das Ziel

Die Firmlinge entdecken (neu) den Glauben in der Gemeinschaft mit anderen. Sie wachsen während der Vorbereitungszeit im Glauben. Sie entdecken Gott in ihrem Leben, machen Erfahrungen mit IHM und erlernen Möglichkeiten, alltäglich mit IHM und aus der Beziehung zu IHM zu leben.

Die Idee

Die Firmlinge finden sich frei in Gruppen zusammen (pro Gruppe 5-6). Die Gruppen sind Glaubens- und Lerngemeinschaften - Orte, an denen Gott wirken kann.
Jede Gruppe ist Kirche. Sie trifft sich regelmässig, um miteinander den Glauben (und das Leben) zu teilen. Jede und jeder so, wie er/sie kann.

Damit die einzelnen Gruppen trotzdem vernetzt sind und sich auch im grösseren Zusammenhang als Kirche erleben, gibt es Vernetzungstreffen. Allen voran die WegGottesdienste. So dann auch ein Weekend und Impulstag.

Als Pfarrei stellen wir eine Begleitperson zur Verfügung. Sie begleitet und ermutigt die Gruppe. Sie stellt regelmässige Treffen sicher und hilft den Treffen eine Struktur zu geben.

Die Settings

  • Setting A

    • Die Treffen finden regelmässig (4-mal) statt.
    • Ort, Zeitpunkt und Dauer des Treffens vereinbart die Gruppe eigenverantwortlich.
    • Jedes Treffen hat ein Thema. Dieses ist frei wählbar.

  • Setting B

    Du hast Lust, deinen Firmweg als Pilgerwanderung zu erleben. Du hast die Möglichkeit jeweils in den Frühlingsferien vom Mittwochabend bis Sonntag auf dem Jakobsweg von Fischingen TG nach Zug zu pilgern.

Die Vernetzung

Damit die einzelnen Gruppen auch von anderen Gruppen erfahren, gibt es Vernetzungsanlässe: An den WegGottesdiensten treffen alle zusammen. Ein Weekend oder Impuls-Tag verstärkt Erfahrung, Gemeinschaft und Spiritualität für alle.

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Orientierung bieten

Der konfessionelle Religionsunterricht in der Schule will Schülerinnen und Schülern Orientierung in der eigenen Religion bieten, sie auf ihrem religiösen Weg begleiten und in ihrer religiösen Mündigkeit fördern. Der konfessionelle Religionsunterricht soll einen Beitrag zum Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule sowie zur Schulkultur leisten.

Religion ist Teil unserer Lebenswelt

Auch wer in einer nicht-religiösen Familie aufwächst, begegnet im Alltag vielfältigen religiösen Symbolen, Gebäuden, Ritualen, Lebensweisen und Überzeugungen. Religion prägt unsere Gesellschaft und Kultur. Der konfessionelle Religionsunterricht dient der Reflexion des eigenen Glaubens (Überzeugungen) in der pluralen Welt und will weder missionieren noch den Glauben einüben. Er ist primär ein Bildungsangebot und somit religionskundlich ausgerichtet. In diesem Rahmen können sowohl religiös distanzierte als auch kirchennahe Schülerinnen und Schüler vom konfessionellen Religionsunterricht profitieren und etwas lernen. Er ist Teil des diakonischen Auftrags der Kirche und trägt zu einer Erziehung und Bildung zugunsten einer menschenfreundlichen Gesellschaft bei.

Konfessioneller Religionsunterricht als Bildungsfach

Der Religionsunterricht wird als Ergänzung einer ganzheitlichen Bildung verstanden und orientiert sich am Lehrplan für Religionsunterricht und Katechese (LeRUKa).

  • Zyklus 1 und 2 (Primarstufe)

    Der konfessionelle Unterricht im Zyklus 1 und 2 findet hauptsächlich an der Schule statt. In der Stundentafel ist der konfessionelle Religionsunterricht mit 1-2 Lektion pro Woche dotiert. Je nach Möglichkeiten der Stundenplanung wird der Unterricht als Einzel/Doppellektion wöchentlich oder als Doppellektion vierzehntäglich durchgeführt. Die Stundenpläne werden jeweils zeitgleich mit den Stundenplänen der öffentlichen Schule zugestellt.

  • Zyklus 3 (Oberstufe)

    Der konfessionelle Unterricht im Zyklus 3 findet ausserschulisch statt. Die Jugendlichen werden anfangs Schuljahr zu einem Startanlass eingeladen. Er ist erlebnisorientiert ausgerichtet und bietet die Möglichkeit, sich mit religiösen und spirituellen Fragen auseinanderzusetzen.
    Danach können sich die Jugendlichen mittels verschiedener Ateliers ihren "Unterricht" selber zusammenstellen.

Oberstufen­ateliers 23/24

Download der PDF-Broschüre

Kontaktpersonen

  • Caroline Kölliker

    Katechese Primarschule

    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

    041 784 22 83
  • Dominik Isch

    Katechese Oberstufe

    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

    041 784 22 84

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Waldfriedhof

Die letzte Ruthestätte für Hünenbergerinnen und Hünenberger liegt in einem ruhigen Teil des Maihölziwaldes direkt hinter der Pfarrkirche.

Um das das Hünenberger Kreuz (von Bildhauer Josef Nauer aus Freienbach SZ entworfen) herum befindet sich das Gemeinschaftsgrab. Die Urnen werden dort in der Wiese zwischen den Bäumen ohne eigene Grabsteine beigesetzt. 

Alle anderen Einzel- und Familiengräber liegen zwischen den Bäumen. Es ist ein friedlicher Ort mitten in der Natur, an dem die Verstorbenen einen würdigen Platz haben und die Trauer der Hinterbliebenen Raum findet.

Falls Sie einen geliebten Menschen verloren haben und sich über über nötige Schritte für eine Beerdigung informieren möchten, klicken Sie bitte auf den untenstehenden Button.

Informationen zur Beerdigung

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Weinrebenkapelle

Die Weinrebenkapelle gehört den Chäppeligenossen Hünenberg und wurde 1771 geweiht. Weitere geschichtliche Details können Sie hier nachlesen und noch mehr Informationen finden Sie unter:

weinrebenkapelle.ch

Die Geschichte der Weinrebekapelle

Nach einem Gewitter 1760, das das Rebgelände und ein weit sichtbares Holzkreuz verwüstete, wurde von den Rebbauern anstelle des Kreuzes in Fronarbeit eine Kapelle errichtet, welche 1762 bereits geweiht wurde. Für die innere Ausschmückung wurde eine Kopie des Gnadenbildes von Genazzano in der Nähe Roms gestiftet.

Da die Weinrebenkapelle der "Mutter vom guten Rat" geweiht worden war, fand das Bild grosse Beachtung - und viele Muttergottesverehrer suchten hier Trost und Zuflucht. Dies war vielleicht auch der Grund, dass 1771 eine grössere, die heutige Kapelle geweiht wurde.

Nach den Erweiterungsbauten erhielt die Kapelle sein erstes Glöcklein und 1819 den wunderschönen Kreuzweg,der die Seitenwände heute noch ziert.
Auch das Chorbogenbild, welches die Verkündigung Mariens darstellt, weiss die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Überhaupt, das Rokokokapellchen mit den hübschen Rokaillen und dem schwarzen marmornen und stuckmarmornen Altar strahlt eine bezaubernde Lieblichkeit aus.

1897 erhielt die Kapelle ihre zweite Glocke, 1871 fand eine grössere Renovation statt und 1897 wurden die gemalten Fenster eingesetzt. Da die Kapelle stark dem Wetter ausgesetzt ist, wurde sie bis heute mehrmals renoviert und instandgesetzt.

1992 wurde eine kleine Pfeifenorgel eingebaut, welche speziell für das Kapellchen konzipiert wurde.

Text aus dem Buch "Hünenberg - Geschichte und Geschichten einer Zuger Gemeinde" von A. Setz-Frey, U. Ess und K. Meyer, 2.Auflage von 1998

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