Zum Hauptinhalt springen

Inhalt

Firmung als Chance

Das Sakrament der Firmung ist ein Geschenk Gottes und will dich für deinen weiteren Glaubens- und Lebensweg stärken.

Die Firmung gehört mit der Taufe und der Erstkommunion zu den so genannten Initiationssakramenten. Mit anderen Worten: Wenn du alle drei Sakramente empfangen hast, bist du voll eingegliedert in die katholische Gemeinschaft. Christ bist du natürlich schon durch die Taufe geworden. Bei der Taufe waren es aber noch deine Eltern, die stellvertretend für dich "Ja" zum christlichen Glauben gesagt haben.
Bei der Firmung ist nun deine eigene persönliche Entscheidung gefragt. Um deine Entscheidung treffen zu können, musst du aber wissen, zu was du "Ja" oder "Nein" sagst.

Gemeinsam werden wir uns mit deinen Fragen auseinandersetzen. Du bist eingeladen und herausgefordert deine bisherigen Erfahrungen im christlichen Glauben zu reflektieren. Wir sind überzeugt, dass wir alle miteinander und voneinander lernen und im persönlichen Glauben wachsen können uns so zu mündigen Christen werden.

Wenn du bereit bist, dich auf (d)einen persönlichen Glaubensprozess einzulassen und dir über deinen eigenen Glauben, die Kirche, dein Gottes- und Menschenbild Gedanken zu machen, dann ist der Firmweg genau richtig für dich.

  • Bist du noch unsicher, ob du dich firmen lassen möchtest? Hier findest du ein paar Gründe.

    • Du stehst an der Schwelle vom Jugendlichen zum Erwachsenen und möchtest diesen Übergang mit deiner Familie und Freundinnen und Freunden feiern.
    • Du bist bereit zu mehr Selbständigkeit und Verantwortung und freust dich auf eine Beziehung zu deinen Eltern auf Augenhöhe.
    • Du möchtest besser verstehen, wie der Glaube im Alltag und in Beziehung Orientierung geben kann.
    • Du weisst, dass es nicht einfach(e) Antworten gibt auf die grossen Fragen des Lebens, aber du hast Lust, mit anderen darüber zu diskutieren und auszutauschen.
    • Du freust dich darauf, deine alten Schulkolleginnen und -kollegen zu sehen und mit ihnen ein paar interessante Stunden zu verbringen.
    • Bei uns hast DU Platz! - Ob gläubig, interessiert oder eher kritisch.

Die Anmeldung

Jugendliche, die in Hünenberg als katholisch registriert sind erhalten etwa mit 17 Jahren die Einladung zum Firmweg per Post. Sie werden zu einem Infoabend eingeladen und entscheiden selbst, ob sie diesen Weg machen wollen. Anmeldungen werden bis am 18. Oktober 2026 entgegengenommen.
Hast du keine Einladung bekommen, so melde dich auf dem Sekretariat.

Anmeldung zur Firmung

Termine

Weiterlesen

Orientierung bieten

Der konfessionelle Religionsunterricht in der Schule will Schülerinnen und Schülern Orientierung in der eigenen Religion bieten, sie auf ihrem religiösen Weg begleiten und in ihrer religiösen Mündigkeit fördern.

Religion ist Teil unserer Lebenswelt

Als Pfarrei Hünenberg entwickeln wir unsere Angebote kontinuierlich weiter und richten den Blick auf die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und Familien von heute. Wir sind überzeugt, dass religiöse Bildung eine wertvolle Grundlage für Vertrauen, Orientierung und eine Wertvermittlung schafft. Der Religionsunterricht bietet Raum, zentrale Werte wie Respekt, Gemeinschaft, Verantwortung und Offenheit zu erleben und zu stärken. Neben der Wissensvermittlung unterstützt der Religionsunterricht Kinder und Jugendliche in ihrer persönlichen Entwicklung und im respektvollen sozialen Umgang mit anderen.

2. Klasse
Der konfessionelle Religionsunterricht findet während der Schulzeit von 13:30 – 15:00 Uhr im jeweiligen Schulhaus statt. 


3. und 4. Klasse (Ortsteile Dorf und See)
Der Religionsunterricht findet am Freitagnachmittag von 13:30 – 15:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Pfarrei statt – weiterhin während der Schulzeit. Ein Lernort ausserhalb des gewohnten Schulumfelds eröffnet neue Möglichkeiten für Begegnungen, gemeinsames Erleben und einen abwechslungsreichen Unterricht. 


5. Klasse
Schülerinnen und Schüler nehmen am Angebot «Pray&Play MiNi» teil, welches jeweils freitags von 15:30 – 17:30 Uhr stattfindet. Das speziell für diese Altersgruppe entwickelte Angebot schafft Raum für Gemeinschaft, Austausch und altersgerechte Impulse. 

6. Klasse (und Oberstufe)
Für die Jugendlichen steht weiterhin das «Pray&Play MAXi» als bewährtes Angebot offen. Dieses findet jeden zweiten Freitag von 18:30 – 21:00 Uhr im Pfarreiheim statt. Hierfür braucht es keine Anmeldung.

Der Religionsunterricht wird als Ergänzung einer ganzheitlichen Bildung verstanden und orientiert sich am Lehrplan für Religionsunterricht und Katechese (LeRUKa).

Kontaktpersonen

Andrea Huber

Leitung Religionsunterricht

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
041 784 22 82

Weiterlesen

Waldfriedhof

Die letzte Ruthestätte für Hünenbergerinnen und Hünenberger liegt in einem ruhigen Teil des Maihölziwaldes direkt hinter der Pfarrkirche.

Um das das Hünenberger Kreuz (von Bildhauer Josef Nauer aus Freienbach SZ entworfen) herum befindet sich das Gemeinschaftsgrab. Die Urnen werden dort in der Wiese zwischen den Bäumen ohne eigene Grabsteine beigesetzt. 

Alle anderen Einzel- und Familiengräber liegen zwischen den Bäumen. Es ist ein friedlicher Ort mitten in der Natur, an dem die Verstorbenen einen würdigen Platz haben und die Trauer der Hinterbliebenen Raum findet.

Falls Sie einen geliebten Menschen verloren haben und sich über über nötige Schritte für eine Beerdigung informieren möchten, klicken Sie bitte auf den untenstehenden Button.

Informationen zur Beerdigung

Weiterlesen

Weinrebenkapelle

Die Weinrebenkapelle gehört den Chäppeligenossen Hünenberg und wurde 1771 geweiht. Die Kapelle bietet Platz für bis zu 60 Personen.

Weitere geschichtliche Details können Sie hier nachlesen und noch mehr Informationen finden Sie unter:

weinrebenkapelle.ch

Die Geschichte der Weinrebekapelle

Nach einem Gewitter 1760, das das Rebgelände und ein weit sichtbares Holzkreuz verwüstete, wurde von den Rebbauern anstelle des Kreuzes in Fronarbeit eine Kapelle errichtet, welche 1762 bereits geweiht wurde. Für die innere Ausschmückung wurde eine Kopie des Gnadenbildes von Genazzano in der Nähe Roms gestiftet.

Da die Weinrebenkapelle der "Mutter vom guten Rat" geweiht worden war, fand das Bild grosse Beachtung - und viele Muttergottesverehrer suchten hier Trost und Zuflucht. Dies war vielleicht auch der Grund, dass 1771 eine grössere, die heutige Kapelle geweiht wurde.

Nach den Erweiterungsbauten erhielt die Kapelle sein erstes Glöcklein und 1819 den wunderschönen Kreuzweg,der die Seitenwände heute noch ziert.
Auch das Chorbogenbild, welches die Verkündigung Mariens darstellt, weiss die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Überhaupt, das Rokokokapellchen mit den hübschen Rokaillen und dem schwarzen marmornen und stuckmarmornen Altar strahlt eine bezaubernde Lieblichkeit aus.

1897 erhielt die Kapelle ihre zweite Glocke, 1871 fand eine grössere Renovation statt und 1897 wurden die gemalten Fenster eingesetzt. Da die Kapelle stark dem Wetter ausgesetzt ist, wurde sie bis heute mehrmals renoviert und instandgesetzt.

1992 wurde eine kleine Pfeifenorgel eingebaut, welche speziell für das Kapellchen konzipiert wurde.

Text aus dem Buch "Hünenberg - Geschichte und Geschichten einer Zuger Gemeinde" von A. Setz-Frey, U. Ess und K. Meyer, 2.Auflage von 1998

Weiterlesen

Kirche St. Wolfgang

Kleine Baugeschichte

1473-1475 erbaute der Baumeister Hans Felder (d.Ä.) diese einzig erhaltene spätgotische Landkirche im Kanton Zug. Im Mittelalter kreuzten an der Stelle die wichtigen Verkehrswege von Luzern über Kappel nach Zürich und von Zug über Sins zur zugerischen Vogtei Oberrüti. Der Anlass zum Bau einer Kirche ist nicht sicher bekannt. Unter verschiedenen Gründungsgeschichten ist die für das ausgehende Mittelalter typische Tradition am wahrscheinlichsten, dass sich zu einem an einer Tanne befestigten Wolfgangsbild eine Wallfahrt entwickelt hat, welche schliesslich zum Bau eines Gotteshauses führte (1473-1475). Diese Überlieferung stützen auch frühe Darstellungen.

Wir freuen uns, dass auch vom Geläut der Kirche St. Wolfgang ein Video angefertigt worden ist. Viel Freude beim Ansehen und Anhören.

Altarraum

Der Altarraum ist fast seiner ganzen alten Ausstattung beraubt und doch wirkt er durch seine Schlichtheit und das Farbenspiel der auf rot und blau gestimmten starkfarbigen Fenster (1949 August Wanner). Im Langbau fand man bei der Restaurierung der Kirche den Freskenzyklus aus dem späten 16. oder frühen 17. Jahrhunderts. Es ist der einzige Rest der alten Ausstattung. Auf beiden Seiten sind Bilder aus dem Leben des heiligen Wolfgangs zu sehen. Die Fresken waren extrem beschädigt und mussten teils stark ergänzt werden.

Die Kirche St. Wolfgang bietet Platz für bis zu 120 Personen.

Der Hl. Wolfgang

Der hl. Wolfgang, 924 in Pfullendorf geboren, war Leiter der Domschule in Trier, wurde in Einsiedeln zum Priester geweiht, ging dann als Missionar nach Ungarn, bevor er zum Bischof von Regensburg berufen wurde. Eine Zeitlang zog er sich als Einsiedler zurück und baute mit eigener Hand ein Kirchlein, weshalb eine Axt und ein Kirchenmodell seine Attribute wurden. Er ist der Patron der Zimmerleute und wird gegen Gicht und Schlagfluss angerufen.

Weiterlesen